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GALERIE SCHLESISCHER SAKRALKUNST
In der gotischen Kirche, die mit vielen Wandmalereien aus dem frühen 16. und 17. Jahrhundert geschmückt ist, befindet sich seit 1994 eine Galerie schlesicher Sakralkunst. Die spätgotischen Fresken an der Südwand der Kirche haben das Leiden Christi zum Tema ( 3 , 4 , 8 ), eine Wandmalerei zeigt die Predigt des hl. Bernhard. Die erhalten gebliebenen und freigelegten Decken (13)- und Wandmalereien (2) werden durch translozierte Fresken des 15. Jahrhunderts aus Schönau (1), Alt Batz-dorf, Kesseldorf und dem Schloß in Erlenbusch ergänzt.
 
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Einen besonderen Platz unter den Werken der Tafelmalerei besitzt ein manieristisches Triptychon mit Kreuzigungsszene. Ausgestellt werden zudem zahlreiche Skulpturen, wie spätgotische (5 , 7 und barocke Schnitzwerke ( 6 , 9 , 10).
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Einen bedeutenden Platz unter den Werken der Tafelmalerei besitzt ein manieristisches Triptichon aus Raudten mit Kreuzigungsszene (11). Das Werk wurde mit Temperafarben auf Holz gemalt. Von Bedeutung ist ebenfalls das um 1570 entstandene Epitaph der Familie Rühnbaum mit zahlreichen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Zu sehen ist darauf eine Stadtansicht von Jauer und die Aufschrift "Die Stat Jawor hatte die gestalt 1562" (12).