DAS JAUERSCHE LAND IN DER FRÜHGESCHICHTE
Die Ausstellung befaßt sich mit der Frühgeschichte des Jauerschen Landes von der Jungsteinzeit (ca. 5000 vor Chr.) bis zur Völkerwanderung (ca. 500 nach Chr). Archäologische Grabungen in der Region Jauer belegen, daß dort nahezu alle Siedlungsformen und archäologische Kulturen Niederschlesiens vorhanden waren. Das historische Material stammt von über 30 verschiedenen Fundorten - aus Siedlungen, Friedhöfen und anderen Fundstellen.

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Die älteste Epoche in der Geschichte der Menschheit - die Steinzeit - wird durch eine reiche Sammlung von Steinwerkzeugen repräsentiert (2). Aus der Bronzezeit kommen Keramik (4), Werkzeuge, Waffen und Bronzeschmuck - Nadeln und Halsbänder. Die meisten Exponate vertreten die damals vorherrschende Lausitzer Kultur. Außer den Keramikgefäßen für den Hausgebrauch werden Urnen gezeigt. Ein interessantes Ausstellungsstück zur Geschichte der schlesichen Archäologie ist ein Diadem aus Goldblech, aufgefunden in Herrmansdorf (Mönchwald) zusammen mit Objekten der mediteranen Kultur -in der Ausstellung wird eine Kopie dieses Fundes aus den 1920er Jahren gezeigt (3).
 
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Nicht weniger interessant ist die Sammlung der Keramik aus der Eisenzeit (1 , 6 , 8 ), verziert mit geometrischen Malereien, darunter ein Gefäß in Form eines Kahns aus der spätlatenischen Zeit (6), das höchstwahrscheinlich ein Werk von Handwerkern des Römischen Reiches ist. Aus der gleichen Epoche stammt auch die Pfeilspitze (5). Den Abschluß der Ausstellung bilden die Exponate aus der Zeit der Völkerwanderung (Ende des 5. und Anfang des 6. Jahrhunderts).




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